HV Pia

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Anne Frank

Di 12. Aug 2008, 12:02

Hallo!

Tschuldigung, dass es erst jetzt kommt. Hier ist Anne Frank.

Flora


Anne Frank
Tagebuch

Im Juli 1942, zu Kriegsbeginn, flieht die jüdische Familie Frank vor den Nazis in ein Hinterhaus in Amsterdam und taucht für zwei Jahre unter, um sich zu schützen. Anne, jüngstes Familienmitglied führt während der gesamten Zeit ein Tagebuch, in dem sie über das Untertauchen und den Krieg berichtet, aber auch über das Leben an sich und seine Menschen schreibt.

Kommentare von Lesern:

„Mich hat berührt, dass sie sich immer Gedanken um ihre Kinder und Enkelkinder gemacht hat, und man als Leser weiß schon, dass sie niemals welche haben wird, weil sie kurz vor Kriegsende stirbt.“

„Ihre Geschichte ist in den Köpfen hängen geblieben.“

„Es ist erstaunlich, wie aktuell manche Dinge sind, die sie geschrieben hat.“

Auszug:
Abends, wenn ich im Bett liege und mein Gebet mit den Worten beende: „Ich danke dir für all das Gute und Liebe und Schöne“, dann jubelt es in mir. Dann denke ich an „das Gute“: das Verstecken, meine Gesundheit, mein ganzes Selbst. „Das Liebe“ von Peter, das, was noch klein und empfindlich ist und das wir beide noch nicht zu nennen wagen, die Liebe, die Zukunft, das Glück. „Das Schöne“, das die Welt meint, die Welt, die Natur und die weite Schönheit von allem, allem Schönen zusammen.
Dann denke ich nicht an das Elend, sondern an das Schöne, das noch immer übrig bleibt. Hier liegt zu einem Teil der große Unterschied zwischen Mutter und mir. Ihr Rat bei Schwermut ist: „Denke an all das Elend in der Welt und sei froh, dass du das nicht erlebst.“ Mein Rat ist: „Geh hinaus in die Felder, die Natur und die Sonne. Geh hinaus und versuche, das Glück in dir selbst zurückzufinden. Denke an all das Schöne, das noch in dir und um dich ist, und sei glücklich!“
Meiner Meinung nach kann Mutters Satz nicht stimmen, denn was tust du dann, wenn du das Elend doch erlebst? Dann bist du verloren. Ich hingegen finde, dass noch bei jedem Kummer etwas Schönes übrig bleibt. Wenn man das betrachtet, entdeckt man immer mehr Freude, und man wird wieder ausgeglichen. Und wer glücklich ist, wird auch andere glücklich machen. Wer Mut und Vertrauen hat, wird im Unglück nicht untergehen!

Di 12. Aug 2008, 12:02

Re: Anne Frank

Mi 13. Aug 2008, 10:11

Also. Ich finde deine Einleitunssätze eigentlich gut. Auch die Kommentare, die du ausgewählt hast finde ich gut. Irgendetwas fehlt mir nur noch. Vielleicht ein Satz irgendwo der darauf deutet, dass es ein Buch ist, dass die meisten von uns schon kennen, dass es aber nicht zu den verstaubten Schulbüchern gehört, sondern immer wieder zur Hand genommen werden sollte. Oder man sich öfter mit dem Thema auseinandersetzen sollte.
Ist meine Meinung, du kannst da machen, was du möchtest.

Dein Textauszug ist wunderbar. Ich kann mich zwar kaum noch an das Buch erinnern, aber ich glaube kaum, dass man einen besseren findet (vor allem zusammen mit dem Kommentar oben über die Enkelkinder und ihr baldiges Sterben).

Re: Anne Frank

Mi 13. Aug 2008, 18:54

Auf den Textauszug bin ich ehrlich gesagt nur zufällig gekommen, indem ich geblättert habe, aber ich fand ihn auch treffend.
Ich guck mal, ob ich das mit diesem Satz da noch so reinkriege.

Flora

Re: Anne Frank

So 21. Sep 2008, 23:14

Also vielleicht könnte man noch irgentwo unterbringen, dass mit den 7,50€, die man als 18jähriger als Eintritt ins Anne Frank-Haus zahlt, reine Abzocke und Komerz mit einem Historisch so symbolischen Ort sind... auch wenn das nix mit dem Buch zu tun hat und vielleicht zu spät kommt ;)
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