Heute soll es in unserer Essayecke um Träume und Wünsche gehen.
Zuerst einmal müssen wir wissen, was denn das ist, ein Traum oder ein Wunsch. Zum Glück haben wir ja alle unser universales, allwissendes Nachschlagewerk aka Wikipedia. Hier wird verlautbart, ein Traum ist „ein im Schlaf erlebtes Geschehen“ und ein Wunsch „ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen anderen.“
Wenn man von diesen beiden Definitionen ausgeht, so haben Traum und Wunsch etwas miteinander zu tun. Der Traum bedient sich allerdings eher dem Unterbewusstsein und ist oft genug abstrakt , unrealistisch und vor allem unbewusst. Der Wunsch hingegen ist etwas klarer und konkreter. Dazu kommt noch, dass man bewusst wünscht (es sei denn, man träumt, dass man wünscht, doch das ist etwas anderes und soll hier außen vor bleiben).
Doch ist ein alles was man träumt auch gleichzeitig wünschenswert?
Diese Frage lässt sich ganz einfach verneinen, man möge nur bedenken, was passieren würde, wenn wir alle nur unseren Träumen nachgingen. Und was würde erst aus unseren Albträumen?
Nein, da träume ich doch lieber meine Träume weiter und gebe mich dann der Illusion hin, wenn es angebracht ist - zum Beispiel im Bett.
Doch was ist mit den Wünschen? Sollte man sie versuchen, sich zu erfüllen? Nun hier kommt es wieder auf den Wunsch an. Schließlich ist nicht jeder Wunsch automatisch gut, zum Beispiel wenn man jemanden die Pest an den Hals wünscht. Noch dazu gibt es Wünsche, die schlicht unmöglich sind, wie wenn man sich wünscht von alleine fliegen zu können, oder eine für seine Verhältnisse gute Note in Latein. Dann gibt es wiederum welche, die nur schwer erfüllbar sind, wie der Wunsch, Kosmonaut zu werden, weil die Anforderungen dafür so hoch sind, das man selbst wenn man sich richtig anstrengt nur schwerlich ein solcher werden kann. Wieder andere Wünsche, so zum Beispiel der nach einem kühlem Bier sind (mit entsprechendem Alter) recht einfach zu erfüllen. Hier findet eine Art Vermischung zwischen körperlichem Bedürfnis und Wunsch statt.
Doch warum soll man sich nicht jeden Wunsch erfüllen, selbst wenn man es vielleicht unter größter Anstrengung fertig bringen sollte dies tatsächlich zu tun? Die Antwort ist ganz einfach: was passiert, wenn man sich einen Wunsch erfüllt? Man wird glücklich. Was geschieht dann? Man hat einen neuen Wunsch, der noch weiter geht, eine entlose Kette beginnt, die letztendlich nicht in der vollkommenden Glückseligkeit enden kann. Dazu kommt noch, dass viele erfüllte Wünsche letztendlich auch Unglück nach sich ziehen können, wie der Traum vom Eigenheim außerhalb der Stadt wenn man es geschafft hat, sich ein trautes Heim im Grünen zu erbauen, so ist doch der Weg zur Arbeit länger, und das ist nach Studien die unglücklichste Zeit für die Menschen: Der Weg zum Arbeitsplatz.
Und überhaupt: Wenn man sich alle Wünsche erfüllt hat, wovon soll man da noch träumen?
Anmerkungen:
Allgemein - keine Ahnung ich glaube, dass der Leser nicht genau weis, woraum ich hinaus will, vielleicht hat jemand ne Idee wie man das klarmachen kann
Überschrift - Uhhhhhh gaaaanz heeaaavvvvyyyy... bin da nciht sone Leuchte drin
"Sollte man sie versuchen, sich zu erfüllen?" - ich weis eine etwas unglückliche Formulierung, sicherlich noch verbesserungwürdig
"Kosmonaut" - vielleicht hatt ich grade einen retroanfall, denn ich wollte ein Schmunzeln in das Gesicht der älteren Semester zaubern (traurig aber wahr das Wort steht nicht im Duden und auch OpenOffice markiert es als falsch und das, obwohl das Wort Kosmonaut (aus dem griechischen: Kosmos -> Weltraum) viel passender für die Raumfahr ist, als Astronaut (Astro->Stern), denn bei den Sternen ist der Mensch noch nicht gewesen... im übrigen wieder ein hübsches Wort, über das ich mit Marvin Diskutieren kann
"Und überhaupt: Wenn man sich alle Wünsche erfüllt hat, wovon soll man da noch träumen?" - wollte einen hübschen Spruch am Schluss
Daten - 3107 Zeichen... uhh ich weis zu viel entweder kürzen oder 2 seiten, wusste nciht, wie viel ihr mir gewährt
"Anmerkungen:" - habe ich im Prinzip nur geschrieben, um die Kosmonauten zu verteidigen
Auf denn
Da
rischa
d
