Essay




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Essay

Beitragvon Richard » Sa 30. Aug 2008, 21:52

Träume, was du willst, doch erfüll` dir nicht alles, das du dir wünschst!

Heute soll es in unserer Essayecke um Träume und Wünsche gehen.
Zuerst einmal müssen wir wissen, was denn das ist, ein Traum oder ein Wunsch. Zum Glück haben wir ja alle unser universales, allwissendes Nachschlagewerk aka Wikipedia. Hier wird verlautbart, ein Traum ist „ein im Schlaf erlebtes Geschehen“ und ein Wunsch „ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen anderen.“
Wenn man von diesen beiden Definitionen ausgeht, so haben Traum und Wunsch etwas miteinander zu tun. Der Traum bedient sich allerdings eher dem Unterbewusstsein und ist oft genug abstrakt , unrealistisch und vor allem unbewusst. Der Wunsch hingegen ist etwas klarer und konkreter. Dazu kommt noch, dass man bewusst wünscht (es sei denn, man träumt, dass man wünscht, doch das ist etwas anderes und soll hier außen vor bleiben).
Doch ist ein alles was man träumt auch gleichzeitig wünschenswert?
Diese Frage lässt sich ganz einfach verneinen, man möge nur bedenken, was passieren würde, wenn wir alle nur unseren Träumen nachgingen. Und was würde erst aus unseren Albträumen?
Nein, da träume ich doch lieber meine Träume weiter und gebe mich dann der Illusion hin, wenn es angebracht ist - zum Beispiel im Bett.
Doch was ist mit den Wünschen? Sollte man sie versuchen, sich zu erfüllen? Nun hier kommt es wieder auf den Wunsch an. Schließlich ist nicht jeder Wunsch automatisch gut, zum Beispiel wenn man jemanden die Pest an den Hals wünscht. Noch dazu gibt es Wünsche, die schlicht unmöglich sind, wie wenn man sich wünscht von alleine fliegen zu können, oder eine für seine Verhältnisse gute Note in Latein. Dann gibt es wiederum welche, die nur schwer erfüllbar sind, wie der Wunsch, Kosmonaut zu werden, weil die Anforderungen dafür so hoch sind, das man selbst wenn man sich richtig anstrengt nur schwerlich ein solcher werden kann. Wieder andere Wünsche, so zum Beispiel der nach einem kühlem Bier sind (mit entsprechendem Alter) recht einfach zu erfüllen. Hier findet eine Art Vermischung zwischen körperlichem Bedürfnis und Wunsch statt.
Doch warum soll man sich nicht jeden Wunsch erfüllen, selbst wenn man es vielleicht unter größter Anstrengung fertig bringen sollte dies tatsächlich zu tun? Die Antwort ist ganz einfach: was passiert, wenn man sich einen Wunsch erfüllt? Man wird glücklich. Was geschieht dann? Man hat einen neuen Wunsch, der noch weiter geht, eine entlose Kette beginnt, die letztendlich nicht in der vollkommenden Glückseligkeit enden kann. Dazu kommt noch, dass viele erfüllte Wünsche letztendlich auch Unglück nach sich ziehen können, wie der Traum vom Eigenheim außerhalb der Stadt wenn man es geschafft hat, sich ein trautes Heim im Grünen zu erbauen, so ist doch der Weg zur Arbeit länger, und das ist nach Studien die unglücklichste Zeit für die Menschen: Der Weg zum Arbeitsplatz.
Und überhaupt: Wenn man sich alle Wünsche erfüllt hat, wovon soll man da noch träumen?


Anmerkungen:
Allgemein - keine Ahnung ich glaube, dass der Leser nicht genau weis, woraum ich hinaus will, vielleicht hat jemand ne Idee wie man das klarmachen kann
Überschrift - Uhhhhhh gaaaanz heeaaavvvvyyyy... bin da nciht sone Leuchte drin
"Sollte man sie versuchen, sich zu erfüllen?" - ich weis eine etwas unglückliche Formulierung, sicherlich noch verbesserungwürdig
"Kosmonaut" - vielleicht hatt ich grade einen retroanfall, denn ich wollte ein Schmunzeln in das Gesicht der älteren Semester zaubern (traurig aber wahr das Wort steht nicht im Duden und auch OpenOffice markiert es als falsch und das, obwohl das Wort Kosmonaut (aus dem griechischen: Kosmos -> Weltraum) viel passender für die Raumfahr ist, als Astronaut (Astro->Stern), denn bei den Sternen ist der Mensch noch nicht gewesen... im übrigen wieder ein hübsches Wort, über das ich mit Marvin Diskutieren kann :P
"Und überhaupt: Wenn man sich alle Wünsche erfüllt hat, wovon soll man da noch träumen?" - wollte einen hübschen Spruch am Schluss
Daten - 3107 Zeichen... uhh ich weis zu viel entweder kürzen oder 2 seiten, wusste nciht, wie viel ihr mir gewährt
"Anmerkungen:" - habe ich im Prinzip nur geschrieben, um die Kosmonauten zu verteidigen


Auf denn
Da
rischa
d
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von Anzeige » Sa 30. Aug 2008, 21:52

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Re: Essay

Beitragvon Maria » Mo 1. Sep 2008, 20:27

Erstmal zum Formalen: 3100 Zeichen sind nicht zu viel, Obergrenze wären ja 3800, wäre zwar schade aber OK.

Kosmonaut ist gewährt ^^ zumindest von mir als schmunzelnde Drittsemesterin

Die Überschrift kann man vielleicht noch etwas modifizieren, aber immerhin drückt sie fast alles aus, worum es bei dir geht.
Man könnte diese Hilfswörter noch etwas ausreizen: "Du darfst träumen was du willst aber du sollst nicht alles wünschen wollen"
Bei der Länge wäre es wohl als Unterüberschrift sinnvoller...

Und ansonsten habe ich nach einmaligem Lesen und darauffolgendem noch mal Drüberfliegen die zentralen Punkte im Kopf gehabt und das ist bei einem Essay in deinem durchaus charmanten aber etwas komplizierten Schreibstil doch eine gute Bilanz.

Die Struktur gefällt mir, die Aspekte ebenso, nur eines: deinen letzten Essay fand ich etwas lustiger ^^ aber vielleicht auch nur, weil du ihn zuerst selbst vorgetragen hast...
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Re: Essay

Beitragvon Richard » Di 2. Sep 2008, 16:44

Najo das freut mich doch... charmanter und etwas komplizierter schreibstil (holla, auf das die lehrer gleiches denken)
und 3800 wörter sind ja für 2 seiten mit einem kleinen bild, deswegen war ich mir unschlüssig, weils beim letztem mal ja nur eine seite war
außerdem hab ich so ja noch 700 zeichen, vielleicht fällt mir noch was ein...
bild hab ich übrigens nicht, aber ich denke da kann man ja wieder ne zeichnung nehmen
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Re: Essay

Beitragvon Maria » Di 2. Sep 2008, 20:57

Richard hat geschrieben:bild hab ich übrigens nicht, aber ich denke da kann man ja wieder ne zeichnung nehmen

na wenn du uns auch was hübsches zeichnest ^^
vielleicht ist dein zeichenstil ja genauso wie dein schreibstil

jia is dann wohl eher mit layout beschäftigt...
aber wir haben ja vielleicht noch ein paar strebsame lk-ler
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Re: Essay

Beitragvon Friederike » Mi 3. Sep 2008, 18:49

Hmmmm.... Ich finde den Artikel sehr gut.
Aber besonders einfach ist er nicht. Ich meine, ich hatte zwar keine Verständnisprobleme, aber ich könnte mir vorstellen, das Einige vielleicht welche haben könnten. Das soll nicht heißen, dass man was daran ändern sollte. Mir fehlte aber noch im Bezug auf schlechte Wünsche, dass nicht nur der Wunsch nach dem Tod einer Person, sondern auch andere Wünsche, wenn man sie ohne Rücksicht erfüllen will, Menschen Schaden zufügen können.
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Re: Essay

Beitragvon Richard » Do 4. Sep 2008, 15:19

Maria hat geschrieben:
na wenn du uns auch was hübsches zeichnest ^^


Najo, ich kanns ja mal versuchen... Ein ritter, der eine holde Maid aus einem hohen Turm vor denFängen eines grausamen, blutrünstigen, feuerspeienden Drachen rettet

Vielleicht wirds ja auch nur abstrakte kunst
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Re: Essay

Beitragvon leon » Do 4. Sep 2008, 18:41

Ich finde den Artikel eigentlich sehr gelungen. Natürlich könnte es sein, dass nicht alle Schüler den artikel verstehen, doch wenn man so schreibt, dass jeder alles sofort versteht, dann klingt es am Ende immer ziemlich oberflächlich. Bei dem einen Satz "Sollte man sie versuchen, sich zu erfüllen?" würde ich vielleicht die Formulierung "Sollte man versuchen, sie sich zu erfüllen?" vorziehen, da sie (für mich) irgendwie besser klingt.
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