Mi 13. Aug 2008, 23:40
Korrekturen/Anmerkungen rot, zu Überarbeitendes kursiv
"Ich hatte mir für die letzten Sommerferien vorgenommen, ein Ferienpraktikum zu machen. Etwas Sinnvolles tun zu wollen, war nicht mein einziger Beweggrund dafür. Dadurch, dass ich dem letzten Jahrgang angehöre, der 13 Jahre zur Schule gehen darf, wird nicht nur meine Klassenstufe zusammen mit den Schnellläuferklassen fertig, sondern auch der Jahrgang, der auf meinen folgt. Dass so viele Leute zur gleichen Zeit mit der Schule fertig werden, wird einen Mangel an Studien- und Lehrplätzen zur Folge haben. Ich stelle mir vor, dass man weniger unter der so entstehenden Konkurrenz leidet, wenn man schon eine Ahnung hat, welchen Beruf man erlernen möchte
bzw. welches Studienfach man gerne belegen würde. Die Erfahrungen, die man für eine solche Entscheidung benötigt, kann man zum Beispiel während des Betriebspraktikums sammeln. Leider findet dieses Praktikum an unserer Schule relativ spät statt. Während die Schüler am
Carl-von-Ossietzky-Gymnasium schon in der 9. Klasse ihre Betriebspraktika machen, sind wir damit erst in der 10. Klasse dran. Ich kann nicht verstehen, wieso die Schulleitung das Betriebspraktikum auf das 10. Schuljahr gelegt hat. Nicht nur, weil dieser Zeitpunkt meiner Meinung nach etwas zu spät ist, sondern auch, weil in der 10. Klasse die Prüfungen für den mittleren Schulabschluss anstehen.
Dadurch haben sie Zehntklässler wahrscheinlich schon genug Stress. (besser: Dadurch werden wir wahrscheinlich schon genug Stress haben.)Auf der Suche nach meinem eigenen Ferienpraktikum bin ich auf einige Probleme gestoßen, mit denen es viele Schüler bei ihrem Betriebspraktikum sicher auch zu tun bekommen. Das Ferienpraktikum, das ich ursprünglich machen wollte (behinderte Kinder zu betreuen), stand nicht mehr zur Verfügung, die Kindergartenleiterin, bei der ich mich stattdessen gemeldet habe, meldete sich nicht mehr zurück. Zum Teil hatte ich aber auch selber Schuld an diesen Schwierigkeiten. Ich hätte früher anfangen sollen, mir mehr Alternativen heraussuchen müssen und
, wenn ich die Nummer besagter Kindergartenleiterin nicht verbummelt hätte, könnte ich bei ihr anrufen. Zum Schluss hatte ich doch noch Glück, da ich mit einiger Mühe und viel Glück ein Praktikum beim Tagesspiegel bekommen habe. Dieser mühsame Start spiegelt sicherlich Schwierigkeiten wider, die viele Praktikanten am Anfang haben. Es ist natürlich hilfreich, wenn potentiellen Praktikanten eine Art Leitfaden in die Hand gegeben wird, wie man bei der Suche nach einem Praktikum besser vorgehen kann. Ich hoffe, dass es
mit, durch (???) die Erfahrungen, die ich bei der Suche nach einem Ferienpraktikum gewonnen habe, leichter fallen wird, ein geeignetes Betriebspraktikum zu finden.
Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass man, wenn man sich nicht genug kümmert, in Zeitnot gerät. Man kann bei seinem Praktikum natürlich auch einfach nur Pech haben. Wenn etwa der Praktikumsleiter
doof (!) und unzuverlässig ist, die Mitpraktikanten unsympathisch sind oder die Aufgaben, die man zugeteilt bekommt
, nicht über
's Kaffee holen und Kopieren hinausgehen. Wenn man sich allerdings gut darauf vorbereitet, wird man meistens auch belohnt. Mit ein bisschen Glück bezieht sich diese Belohnung nicht nur auf geistige Bereicherung, sondern man bekommt sogar etwas Materielles geschenkt, wie zum Beispiel Carla, die nach ihrem Praktikum bei der Komischen Oper mit Kugelschreibern, Beuteln, einem T-Shirt und 2 Freikarten nach Hause kam. Ich hoffe natürlich, dass mein Praktikum gut verläuft und dass ich nicht nur Erfahrungen sammeln kann, sondern auch, was wahrscheinlich genauso wichtig ist, Spaß haben werde
."
Wenn du das: "eine Art Leitfaden in die Hand gegeben wird" schreibst, dann erwartet man das auch von deinem Artikel. Deshalb solltest du vielleicht ein paar Bücher oder Internetadressen angeben, die helfen. Die kann ich auch gesondert in einem Kästchen layouten.
Da das eher ein Erfahrungsbericht über die Leiden der Praktikumssuche denn eine Anleitung geworden ist, solltest du dir noch einen anderen Titel überlegen.
Nix korrekturinhaltliches: findest du wirklich, dass das Betriebspraktikum in die neuente Klasse gehört? Mir war's zu damals zu früh. In der Neunten hatte ich noch gar keine Vorstellung, das hieß, mein Praktikum war das erstbeste, was ich bekommen konnte. Außerdem kann ich rückblickend sagen, dass die MSA-Prüfungszeit die entspannteste im ganzen Jahr war .