Poetry Slam




HV Marvin

Poetry Slam

Beitragvon flora » Fr 17. Okt 2008, 20:03

Bei dem Artikel hier will ich im ersten Abschnitt nochmal erklären, was Poetry Slam eigentlich ist und wie er entstand. Dann soll es darum gehen, was er für eine Bedeutung hat. Da will ich dann noch Infos einfließenn lassen, die ich (hoffentlich)von einer ganz tollen "Kontaktperson"bekomme, so zitatemäßig. Zum Schluss hab ich dann noch ein paar Daten wann man wo slammen kann. Das gabs ja auch schon in der letzten SAusgabe aber ich hab noch ein paar andere Termine, die ich dann nehme.

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von Anzeige » Fr 17. Okt 2008, 20:03

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Re: Poetry Slam

Beitragvon Maria » Do 23. Okt 2008, 16:59

Klingt gut. Ich würde da auch so eine Seite veranschlagen, oder?
Falls du niemanden findest (am besten jemanden mit Gewinnertitel) könnte ich dir auch drei Geschwister, die alle slammen und auch schon was gewonnen haben vorstellen. Ich weiß nicht, ob sie alle Lust haben, interviewt zu werden, wäre aber bestimmt lustig.
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Re: Poetry Slam

Beitragvon Jia » Fr 31. Okt 2008, 17:26

Fotos! Das lässt sich doch gut bebildern!
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Re: Poetry Slam

Beitragvon flora » So 16. Nov 2008, 20:08

Hey! Hier der Text. Leider hat sich derjenige, von dem ich ein paar Informationen kriegen sollte nicht zurück gemeldet. Ich hab jetzt also niemanden interviewen können :( Deswegen ist es auch mit Fotos ein bisschen schwer. Ich hab jetzt keins mit nem Slammer weil das finde ich so ein bisschen anhaltslos ist, oder? Kann ja Jia mal doch noch eins schicken. Sagt mal was dazu!
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Von Chicago in die Welt

Eine Lesebühne mit nur einem Lesenden, der seinen Stoff langweilig sachlich vorliest, und eine Menge still dasitzender Zuhörer, die sich nach der Lesung fragt, worum es eigentlich gerade ging, das ist nicht gerade das Tollste, was man sich vorstellen kann. Ein abwechslungsreicherer und sehr viel spannenderer Gegenvorschlag? Poetry Slam! Was das ist und wie es geht?
Erfunden wurde der Poetry Slam (deutsch: Dichterwettstreit) vor rund achtundzwanzig Jahren von einem gewissen Marc Kelly Smith aus Chicago. Auch ihn nervten die normalen Lesungen mit der Zeit und er beschloss, eine Alternative in die Welt zu setzen, bei der es um mehr ging, als um einen freudlos vorgetragenen Buchausschnitt. Bei Slam-Abenden treffen sich Kulturinteressierte in Kneipen und Clubs und wer will, kann in einem Wettbewerb zeigen, was er drauf hat. Hier werden nicht ganze Bücher berühmter Schriftsteller vorgestellt, sondern eigene Gedichte. Die Textart ist dabei gar nicht festgelegt, Lyrik, Comedy, alles ist erlaubt. Die Antretenden haben in der Regel 5/7 Minuten Zeit, um ihr Gedicht zu performen, wobei Kategorien wie langweilig, unbedeutsam oder auch einfach vorgelesen unerlaubt sind! Beim Poetry Slam werden die Texte laut geschrieen, leise geflüstert, wild gestikulierend oder mit Einbeziehen des Publikums rübergebracht, wichtig ist nur, sie lebendig zu machen. Gewertet wird von der Jury, die entweder aus einzelnen Mitgliedern oder gleich dem gesamten Publikum besteht. Dabei gibt es generell eine Punkteskala von 1-10: „Eins für ein Gedicht, das nie hätte geschrieben werden dürfen, zehn für ein Gedicht, das einen spontanen kollektiven Orgasmus im Raum auslöst.“(Bob Holman) Weitere Regeln gibt es kaum, lediglich, dass man als Slammer keine Gegenstände für die Umsetzung des Textes verwenden darf, die dem Publikum nicht auch zur Verfügung stehen, und dass der Gewinner des Abends einen Preis erhält, der unter anderem eine Qualifizierung für ein überregionales Slammen darstellen kann.
Slam-Abende gab es anfangs nur in Chicago, bis das Slammen immer mehr begeisterte Anhänger fand und sich über Bob Holman auch in New York verbreitete. Von NY aus fraß sich der Poetry Slam übers Radio bald in die ganzen restlichen USA vor und schließlich auch nach Europa und in die weite Welt. Seit 2004 gibt es sogar eine Slam-WM (beide bisherigen Male gewonnen von Buddy Wakefield, USA), doch dies ist eher ein schwieriges Unterfangen bei all den verschiedenen Sprachen. Inzwischen kann man auch in Berlin regelmäßig an zahlreichen Slam-Abenden teilnehmen mitmachen (siehe unten). Wer also Lust hat, seine dichterischen Fähigkeiten in aller Menge und mit Tipps zu verbessern, selber mal Andere zu bewerten, oder sich einfach einen schönen Abend zu machen, sollte endlich mal von all dem anderen Kram wegkommen und endlich beim Poetry Slam ansetzen!

Tipps für Veranstaltungen:
- 1. Dienstag im Monat: Kato Kreuzbergslam
- 1. Mittwoch im Monat: Potsdam potsdam.de
- 1. Donnerstag im Monat: Acud u20slam.eu
- 1. Freitag im Monat: Rosis rosisslam.de
- 3. Freitag im Monat: Bastard spokenworldberlin.de
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Re: Poetry Slam

Beitragvon freak_jp » Di 18. Nov 2008, 22:05

Ich find den Artikel total toll! Er informiert, erzählt in einem lockeren Ton und weckt Interesse auf mehr!
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Poetry Slam

Beitragvon Jia » So 23. Nov 2008, 14:00

(hab jetz den artikel nich gelesen) bezügl. foto: mach doch ein foto von nem mikro o.ä., oder eine collage aus buchstaben in verschiedenen schriftarten...naja, irgendwas übertragenes halt. :D
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Re: Poetry Slam

Beitragvon Maria » Do 27. Nov 2008, 19:09

Ehrlich gesagt finde ich das allerbeste am Artikel das Zitat, aber das hast du in einen lockeren, lustigen und informativen Artikel verpackt.
Wow, zwei Literatur-Motivationsartikel hintereinander, da müssen wir ja jemanden ansprechen.
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Re: Poetry Slam

Beitragvon flora » Mo 1. Dez 2008, 20:48

Yeah, wir animieren(wird das eigentlich überhaupt so geschrieben? :-)) die Leute!!!!!!! Hu, hu...
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