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Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
Di 22. Jul 2008, 14:52
von Maria
Ich mach einfach mal den Anfang mit meinem "Konzept", d.h. ein paar konkrete Gedanken in sinnvoller Reihenfolge (zumindest versuch ich's):
Ihr könnt übrigens gern euer Konzept in Stichpunkte machen, ich kann das nicht so...
Kurz und knapp soll es in dem Artikel darum gehen, einmal zu beleuchten, was Berlins kreative Szene literarisch zu bieten hat und das vor allem für Jugendliche attraktiv.
Ich will das ganze als etwas abstrakten Spaziergang gestalten, sozusagen hinter ein paar Türen und in ein paar Fenster schauen.
Dabei soll es ganz bunt gemischt zugehen:
Poetry-Slams (Shows, bei denen Dichter ihre Werke besonders vortragen (quasi schauspielern) und per Beifall bewertet werden
Lesebühnen (Künstler und Laien lesen ihre Werke ganz normal vor)
dauerhafte Schreibwerkstätten
Schreib-Events
Literaturmagazine
außerdem würde ich gern auch
besondere Berliner Literaten hervorheben oder besonders schöne Büchereien
Im Prinzip soll es eine mehr oder weniger gut verhüllte Werbung für bestimmte Angebote werden. Daher wird es bestimmt auch nicht länger als eine Seite, wahrscheinlich sogar weniger, weil ja noch Platz sein soll für Adressen, Kontakte, Öffnungszeiten etc. Also so ungefähr halb halb.
Findet ihr das interessant?
Gibt es Sachen, die ihr weniger drin haben möchtet oder hervorheben würdet?
Wie findet ihr die Darstellung?
Und sonst?
Danke für die Aufmerksamkeit ^^
Verfasst: Di 22. Jul 2008, 14:52
von Anzeige
Re: Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
Mi 23. Jul 2008, 23:33
von Jia
klingt alles gut, oh, sorry, literarisch korrekt: dein konzept zeichnet in meinem geiste das bild eines außerordentlich interessanten artikels

Re: Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
So 10. Aug 2008, 17:04
von Maria
So, hier ist schon mal die halbe seite text. auf die andere seite sollen dann jeweils passend die Adressen und Kontaktdaten zu den im Text erwähnten Ereignissen stehen. Das kommt aber später.
Ich sag schon mal im Voraus, dass es doch nicht so umfangreich geworden ist wie angekündigt. Aber ich dachte, dass diese Informationen vollkommen ausreichen und zwei Seiten dafür unangemessen wären.
Eine Stadt spricht – und du kannst mitmachen
Und wenn es hier einmal den großen Stromausfall gibt – kein Kino, kein Club, warme Cocktails – ein Amüsement wird bleiben: das gesprochene Wort.
Und es hat sich auch jetzt schon im Abendprogramm seine Nische gesucht. An jedem Abend der Woche kann man es sich irgendwo in der Stadt mit einem gepflegten Mineralwasser (für unsere jüngeren Interessierten) gemütlich machen um den bunten, witzigen oder verwegenen Werken der Berliner Schreib-Elite zu lauschen. Namen wie Marc-Uwe Kling, Tube oder Frank Sorge werden so ganz schnell zu bekannten Gesichtern. Lesebühnen wie die „Surfpoeten“ oder das „Kantinenlesen“ sind nicht nur äußerst charmant, man hat danach auch keinen Tinnitus oder einen viel zu leichten Geldbeutel.
Für jene, denen das zu langweilig und passiv klingt, gäbe es da noch die Mitmach-Alternative: Poetry Slams, also Wettbewerbe, bei denen die Texte nicht nur gelesen, sondern vorgetragen werden. Es wird also geschrien, geflüstert, geqietscht und geweint und das dann per Beifall vom Publikum quittiert. So bestimmt ihr den Tagessieger und dürft auch buhen, wenn ihr nicht gelacht habt.
Wenn der ein oder andere unter euch dann Feuer gefangen hat und seine alten, selbst gefüllten Gedichtheftchen hervorkramt, kann er sich freuen: Auch für den kreativen Nachwuchs ist in Berlin gesorgt. Wer sich aber nicht gleich zu den „Lesetubbies“, auf die einzige Jugendlesebühne Berlins wagt, kann ebenso gut stumm seine Werke präsentieren, z.B. im Berliner Jugendliteraturmagazin „schreib maschine“.
Und wer selbst davor zurückschreckt, aus dem drängenden Gefühl heraus, dass das erste Liebesgedicht noch überarbeitungswürdig ist, findet natürlich Hilfe, beispielsweise in der „Textfeilerei“ im Atrium.
Für das literarische Wohl ist in dieser Stadt also auch in vieler Hinsicht gesorgt.
Alle, die sowieso mal wieder was anderes machen wollten, sind hiermit informiert, alle übrigen sind gewarnt: der Stromausfall wird kommen.
Und, was haltet ihr davon?
Re: Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
Di 12. Aug 2008, 13:28
von Felix
Ich find den Artikel gut, gerade die Erwähnung mehrerer Möglichkeiten sich mit Jugendliteratur auseinander zu setzen, sei es als Künstler oder Lauschender, macht klar wie leicht es ist sich damit zu beschäftigen, wenn man will.
Eine Frage hätte ich jedoch, nur so interessehalber. Als was definierst du hier denn dann die Berliner Elite? Sind das nur diejenigen die Schreiben, die die Zuhören, oder alle zusammen?
Ansonsten isses nen informativer und durch die vielen Absätze und Abschnitte angenehm zu lesender Text, was vorallem für Lesemuffel interessant werden dürfte, die sich sonst von gößeren zusammenhängenden Texten einschüchtern lassen.
Re: Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
Mi 13. Aug 2008, 09:37
von Maria
Danke für den Kommentar ^^
Mit der "Elite" hast du recht. Ich werde das noch mit ein paar Namen ergänzen (ist nämlich die Berliner Autoren-Elite gemeint).
Re: Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
Mi 13. Aug 2008, 12:12
von Jia
Du hast einige Wortwiederholungen gengen Ende des Artikels.
"Und wer auch davor zurückschreckt, aus dem drängenden Gefühl heraus, dass das erste Liebesgedicht noch überarbeitungswürdig ist, findet natürlich auch Hilfe, beispielsweise in der „Textfeilerei“ im Atrium.
Für das literarische Wohl ist in dieser Stadt also auch in vieler Hinsicht gesorgt.
Alle, die sowieso mal wieder was anderes machen wollten sind hiermit informiert, alle anderen sind gewarnt: der Stromausfall wird kommen."
Die "Berliner Elite" zu definieren ist auch sinnvoll, weil es dann weniger abschreckend klingt. Ansonsten freu ich mich schon auf das Layouten! ^^
Re: Berliner (Jugend-)Literaturszene

Verfasst:
Do 14. Aug 2008, 16:06
von Maria
Ok, jetzt hab ich alles geändert. Wortwiederholungen sind ja noch angenehm schnelle Änderungen.