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Interview mit Leo Menz

Verfasst: Fr 17. Okt 2008, 20:09
von flora
Also wir haben vor, zu Beginn einen "geschlossenen" Text zu schreiben, in der man noch mal ins Hirn gerufen bekommt, wer Leo jetzt ist, was er macht, aber auch Dinge, die er im Interview erwähnt hat, aber die vollständig ausgeschrieben zu viel Platz wegnehmne oder so ;) Heißt ja nicht, dass diese Sachen langweilig sind... Anschließend soll dann eben das eigentliche Interview folgen im typischen Frage-Antwort-Prinzip.

Lilli & Flora

Verfasst: Fr 17. Okt 2008, 20:09
von Anzeige

Re: Interview mit Leo Menz

Verfasst: So 19. Okt 2008, 00:31
von Richard
Wie lang soll das ganze denn dann werden? Eine Doppelseite sicherlich, oder?

Re: Interview mit Leo Menz

Verfasst: Do 23. Okt 2008, 17:19
von flora
Ja, dachte ich so. Weiß nur nicht, was Lilli denkt, aber bestimmt so...
Flora

Re: Interview mit Leo Menz

Verfasst: Do 23. Okt 2008, 22:29
von Richard
Mhh ok und vom Design her kann man sich das dann so vorstellen, wie bei dem Interview von Frau Dr. Sievert? Da waren ja auch Text und Frage/Antwort - Teil mit vermischt son bissl.

Re: Interview mit Leo Menz

Verfasst: Di 18. Nov 2008, 20:48
von flora
Hallo!!!!!!!

Hier ist schon der Steckbrief. Ich find es nur immer noch persönlicher, wenn man das Ding einscannt von wegen Handschrift und so...

Vollständiger Name: Leonhard Kurt Menz
Alter: zum Zeitpunkt der Publikation hoffentlich volljährig
Geburtstag: So, 2. Dezember 1990
Sternzeichen: Schütze
Größe: 1,80m :-)
Augenfarbe: grün-braun-gold
Haarfarbe: Bratwurst
Lieblingsfarbe: pink
Lieblingsessen: Avocadocreme/Pasta con salsa de vinoblanco y queso
Lieblingsschulfach: Politik
Hassschulfach: Chemie habe ich schon immer geliebt :-)
Lieblingsfilm: Snatch/Little Miss Sunshine
Lieblingsschauspieler: Tom Hanks
Lieblingsband: Es brach mir das Herz, als sich Take That auflöste:-)
 Silly
Lieblingsbuch: Wladimir Kaminer – Schönhauser Allee
Lieblingsautor: Alexander Wolkow (welch Kindheitserinnerung) [oder doch Wassili Tschajanow? :-)]
Hobby: Forum Politikum/Chor/Fußball-Schulmannschaft
Party bei Meeenz
Chillen mit meiner Lieblingsschwester Effi, den Atzen mit Glatzen, Eberswalder-Petzel und anderen

Re: Interview mit Leo Menz

Verfasst: Sa 22. Nov 2008, 17:43
von Lilli
hi
also, tut mir leid das ich den artikel erst heute reinstelle, aber unser internet gng gestern nicht... :cry:
na ja, egal. also, hier ist der fertige text (nochmal mit steckbrief)

Vollständiger Name: Leonhard Kurt Menz
Alter: zum Zeitpunkt der Publikation hoffentlich volljährig
Geburtstag: So, 2. Dezember 1990
Sternzeichen: Schütze
Größe: 1,80m :-)
Augenfarbe: grün-braun-gold
Haarfarbe: Bratwurst
Lieblingsfarbe: pink
Lieblingsessen: Avocadocreme/Pasta con salsa de vinoblanco y queso
Lieblingsschulfach: Politik
Hassschulfach: Chemie habe ich schon immer geliebt :-)
Lieblingsfilm: Snatch/Little Miss Sunshine
Lieblingsschauspieler: Tom Hanks
Lieblingsband: Es brach mir das Herz, als sich Take That auflöste:-)
 Silly
Lieblingsbuch: Wladimir Kaminer – Schönhauser Allee
Lieblingsautor: Alexander Wolkow (welch Kindheitserinnerung) [oder doch Wassili Tschajanow? :-)]
Hobby: Forum Politikum/Chor/Fußball-Schulmannschaft
Party bei Meeenz
Chillen mit meiner Lieblingsschwester Effi, den Atzen mit Glatzen, Eberswalder-Petzel und anderen






Interview mit Leo Menz
Leonhard Menz, jetzt 18, ist erst seit 05/06 auf der RLO, engagiert sich seitdem in verschiedensten Bereichen für die Schule und ist seit Anfang dieses Schuljahr unser Schulsprecher. Wer denkt, das würde ihn von anderen Ags in der RLO abhalten, der hat sich gewaltig geschnitten und sollte vielleicht mal einen Blick auf den abgedruckten Steckbrief werfen (siehe Hobbie). Wie er das alles schafft? Hat er nichts zu tun? Doch, sehr viel sogar, aber ihm ist es wichtig, dass man sich als Schüler auch außerhalb des Unterrichts mit schulischen Projekten beschäftigt, sodass er den Stress so gut wie möglich wegsteckt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Schülern der RLO warten zu Hause auch nicht die Eltern darauf, ihm seine außerschulischen Verpflichtungen auch noch aufzuhalsen. Denn zu hause warten höchstens seine Schwester und einer seiner besten Freunde, mit denen er, seit er 15 ist, in einer WG wohnt. Und was hat sich durch ihn in der GSV geändert? Jedenfalls nicht nur, dass es jetzt in jeder Sitzung Kekse gibt, als Nervennahrung… Aber lest selbst, was er zu seiner Verteidigung zu sagen hat und lernt denjenigen besser kennen, der euch tagtäglich vor der GEV, den Lehrern, der Schulleitung und anderen wichtigen Leuten und Gremien vertritt!

Schlagader: Was ist Glück für dich?
Leo: Ein Abend mit meinen Freunden oder meiner Schwester auf meinem Balkon, dick eingemummelt, vielleicht ein Glühwein dabei.

Schlagader: Was willst du später einmal werden?
Leo: Also, früher hatte ich noch Illusionen wie Popstar, aber jetzt will ich, glaube ich, was ganz Langweiliges machen, womit ich viel Geld verdiene.

Schlagader: Wenn du schon aufs Geld zu sprechen kommst – was würdest du momentan mit einer Million Euro machen?
Leo: Ich würde ganz ruhig bleiben, niemandem erzählen, dass ich so viel Geld hab, mir selbst einige Dinge erfüllen und meinem Vater ein paar Kleinigkeiten kaufen.

Schlagader: Wovor hast du am meisten Angst?
Leo: Allein sein.

Schlagader: Was findest du geschmacklos?
Leo: Meine Schmerzgrenze ist ziemlich weit unten; ich komme mit relativ viel klar.

Schlagader: Welches Wort oder welche Redewendung gebrauchst du zu viel?
Leo: Das ist ja immer phasenweise, aber in letzter Zeit definitiv das Wort Bauer.

Schlagader: Welche Eigenschaft hättest du gerne?
Leo: Zielstrebig und nicht so arbeitsfaul zu sein.

Schlagader: Und welche deiner Eigenschaften hättest gern nicht?
Leo: Ich würde mich ab und an in bestimmten Situationen gern etwas mehr anpassen und einbringen können.

Schlagader: Pink ist deine Lieblingsfarbe – stehst du dazu?
Leo: Das ist keine Fixierung, aber ich habe kein Problem damit, rosa Klamotten zu tragen, wie das bei anderen der Fall ist. Ich mache das vor allem bei Familienfeiern, weil ich weiß, dass dann einige von den konservativen Familienteilen schockiert sind und nach meiner sexuellen Orientierung fragen. Das ist immer wieder schön, wenn da getuschelt wird: „Aha, Leo trägt wieder rosa!“

Schlagader: Mit zweitem Vornamen bist du nach Kurt Cobain benannt – magst du auch dessen Musik, also Nirvana?
Leo: Ja, ich bin durch meine Cousine relativ früh dazu gekommen, die hat mir immer was auf der Gitarre vorgespielt, The Man Who Sold The World. Dauraufhin habe ich das eine Weile ganz exzessiv gehört und jetzt mag ich es auch immer noch.

Schlagader: Was hältst du von Obama?
Leo: Ich bin da durchaus positiv gestimmt, aber ich hätte mir einen anderen demokratischen Präsidenten gewünscht, John Edwards beispielsweise. Ich bin auch eher linksliberal orientiert und Obama ist ja eher mittel.

Schlagader: Und was hältst du von Merkel?
Leo: Nicht sonderlich viel. Das ist ja privat sicherlich eine ganz sympathische Frau, aber politisch völlig unfähig. Sie tut relativ wenig in der Innenpolitik, hält sich raus.Ich bin auch von ihren politischen Ideen nicht sehr überzeugt. Ich habe da eher eine andere Meinung.

Schlagader: Welche Aufgaben hast du als Schulsprecher?
Leo: Ich habe im vergangenen Jahr schon ziemlich viel gemacht, zum Beispiel drei AGs geleitet usw. Jetzt kommen die ganzen organisatorischen Sachen noch dazu, also Vor- und Nachbereiten der GSVs , was auch ganz schön schwierig ist, weil ich die ganze Zeit Kontakte zu allen Leuten halten muss, was für Projekte gerade am Laufen sind, was besprochen werden muss, dann alles mit den Lehrern und Elternvertretern zu besprechen, mit dem Schulleiter darüber reden; dass ist dann ganz schön viel, wenn man auch noch andere Projekte hat.

Schlagader: Hast du jetzt als Schulsprecher eine Art „Mission“?
Leo: Schön wäre es, wenn ich auch diejenigen überzeugen könnte, die mich nicht gewählt haben, weil ich mitbekommen habe, dass mich viele aus persönlichen Animositäten heraus als Schulsprecher abgelehnt haben. Wenn man das überwinden könnte und zusammen arbeiten würde, würde echt gute Arbeit entstehen.
Und der zweite Teil der Mission ist, dass ich mir wünsche, dass mehr Schüler an den ganzen tollen Veranstaltungen teilnehmen würden, die immer wieder stattfinden: Solistenkonzerte, Jazznächte, DS-Vorstellungen usw. Es kann ja nicht sein, dass beim Solistenkonzert 80 Leute im Publikum sitzen, bei einer Aula, in die 300 Leute reinpassen; das ist wirklich schade.

Schlagader: Was möchtest du anders machen als Jonas Brückner in den letzten zwei Jahren?
Leo: Generell hat er sehr gute Arbeit geleistet und die möchte ich eigentlich auch weiter so verfolgen, aber bei ihm kam man manchmal nicht auf den Punkt und ich möchte die Arbeit schneller machen.

Schlagader: Was sagst du denn zum Schulstreik?
Leo: Als erstes muss ich unterstreichen, dass ich mit den Ideen sympathisiere, allerdings ist es so, dass ich mit der Art und Weise, mit der man die Ideen artikuiert nicht konform gehe. Ich denke, dass man da auf einer illegitimen Basis artikuliert. Ich fände es super, wenn man nach der Schule Protestmärsche organisieren würde, denn die Leute, die da hingehen würde, würden es wirklich unterstützen. Da wären ja dann keine Schulschwänzer dabei, die einfach Mitläufer sind, sondern Leute, die wirklich dahinter stehen. Das wäre ein wirkliches Zeichen. Denn beim Schulstreik widerspricht man sich: Man protestiert dafür, dass es weniger Unterrichtsausfall gibt und produziert dann selbst welchen. Wenn man die Demonstration machen würde, wäre ich sofort dabei.

Schlagader: Was sollte sich generell an der RLO ändern?
Leo: Eben, dass sich mehr Schüler einbringen und ich fände es schön, wenn man als Schüler mehr über den Horizont hinausschaut als Schüler und sieht was an anderen Schulen passiert, deswegen auch dieser Wunsch zukünftig mehr mit der Karl–von-Ossietzky-Oberschule zusammen zu machen. Wäre auch toll wenn man mal sieht was es noch an anderen Schulen gibt. Bei allen gibt es erstmal Vorurteile die man hegt und es wäre doch schön, wenn man sehen würde: Ach ja, da wird auch eine Menge Arbeit geleistet, da sind auch nette Menschen. Als ich im letzten Jahr die Ball-AG übernommen habe, wurde ich auch mehr genötigt, mit denen zusammenzuarbeiten. Da habe ich gemerkt, dass da auch total klasse Leute sind. Und ich würde mir wünschen, dass noch mehr Leute das mitkriegen und deswegen halte ich es auch für wichtig, dass wir mehr Sachen mit anderen Schulen zusammen machen, nicht nur mit der Karl-von-Ossietzky-Oberschule. Sondern auch mit der Kurt-Tucholski-Oberschule, weil es ja die nächste hier ist, aber das ist noch ein langer und steiniger Weg.

Schlagader: Du warst ja vorher in einer anderen Oberschule. Warum bist du gewechselt und warum gerade an die RLO?

Leo: Ich war auf dem Friedrich-Engels-Gymnasium, bin dann zur 9. Klasse hierher gewechselt, in eine Schnellläuferklasse. Da war es ein bisschen schwer für mich, mich zurechtzufinden, weil ich ja ein bisschen älter war, aber das hat sogar geklappt mit der Zeit.
Warum ich hergewechselt bin… Hauptgrund ist eigentlich gewesen, dass ich meinen Spanischunterricht, den ich als 2. Fremdsprache, seit der 5. Klasse hatte, weiterführen wollte und das geht hier halt gut.
Und der andere Grund ist, dass meine Schwester hier schon war, die ist ja 2 Jahre vor mir hierher gewechselt, hat genau denselben Wechsel gemacht




.... es soll eine Schülernachhilfefirma entstehen, von der alle Schüler Nutzen haben und sich beteiligen können....auch in den AGs der GSV sollen nicht nur GSV-Mitglieder sondern auch Nicht-GSVler sein....


Schlagader: Wie möchtest du sterben?
Leo: Auf jeden Fall möchte ich mal ganz alt werden, aber nicht so dass man sich Sorgen machen muss. Und dann möchte ich einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen…