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Essay - Party(Uhhahh ich weis nicht uhhahh)

Verfasst: So 16. Nov 2008, 16:12
von Richard
Das ganze Leben – eine Party?

Ein philosophisches Essay zum Thema Party. Was soll man sich denn darunter vorstellen? Allein die blose Betrachtung, ob Partys gut oder schlecht sind erschöpft sich denn niemand kann sich wohl anmaßen jegliche Partyformen zu kennen und diese dann dementsprechend zu beurteilen. Schon allein, weil sich die Party ja im Verlaufe der Geschichte stark entwickelt hat.
Stattdessen soll es hier nur darum gehen, ob und inwiefern man das gesamte Leben also eine Party betrachten kann.
Doch dazu müssen wir natürlich erst einmal wissen, was denn eine Party genau ist. Und das weise Orakel Wikipedia spricht (nachdem über Feier auf Fest umgeleitet wurde): „ursprünglich ein besonderer herausgehobener, vom Alltag unterschiedener, Zeitraum.“
Also ist die Party einfach nur ein Ereignis, das aus dem Alltag heraustritt. Hier haben wir schon die erste Übereinkunft mit dem Leben. Denn ist es nicht gänzlich unmöglich, dem Leben einen Alltag zu zusprechen? Das kann maximal für das rein biologische Leben gelten, also es ist Alltag, dass das Herz schlägt usw., für das, was das Leben ausmacht, also Erfahrungen, Erlebnisse und soziale Kontakte, etc. etc. (darüber könnte man noch ein zweites Essay schreiben) lässt sich nur schwer bis gar nicht ein Alltag finden.
Somit ist also jeder Tag Party, weil er sich von dem vorhergehenden unterscheidet.
Doch hier tut sich ein Problem auf: Was ist, wenn jemand so oft Party macht, dass es schon Alltag ist. Dann würden sich die Tage ohne Festivität ja als etwas besonderes bezeichnen lassen und wären dann die eigentliche Party. Das würde sogar passen, denn sind die Partyabende nicht etwas auf das man sich freut?
Und wenn man wirklich jeden Abend Party macht und das über mehrere Wochen ist es ja durchaus vorstellbar, dass der Körper sich auf einen Ruhetag freut, oder? Das möge man doch bitte bedenken, wenn man sich über einen längeren Zeitraum immer mal wieder „gehen lässt“ um das jetzt mal galant zu formulieren.
Also passt die These der Definition nach schon ganz fein.
Aber was ist, wenn wir nicht nur schauen, was das Leben, sondern auch, die Party ausmacht?
Es ist ja nun so, dass eine Feier etwas ist, bei dem man sich gut fühlt (obwohl das ja eher vom „sich gehen lassen“ abhängt). Doch kann man tatsächlich sagen, dass man sich an jedem Tag im Leben gut fühlt? Wir müssen hier auf jeden Tag hin untersuchen, weil sich jeder Tag von einander unterscheidet und daher auch jeder Tag als partytziös gilt.
Also kann wirklich ein jeder Mensch von sich aus behaupten, dass er mit jedem Tag froh und glücklich ist? Gewiss nicht.
Und deswegen kann man nicht allgemein sagen, das Leben sei eine Party, denn es ist vielerorts noch immer Überlebenskampf, Stress, Leistungsdruck und so weiter.
Doch wir wollen nicht allzu sehr ins Negative abgleiten. Und territorial auch in unseren Gefilden bleiben.
Also wie sieht es bei uns aus, bei Freunden, Familie und all den anderen Menschen, denen man so begegnet?
Wenn die Mal nicht gut drauf sind hat das sicherlich Gründe, doch die verfliegen ja nach eine Weile wieder, so dass man wieder Platz für mehr Freude in seinem Leben hat.
Und ist es nicht das, was eine Party ausmacht? Die Freude.


Anmerkungen:
Verzeiht das kommt wohl etwas spät zu Korrektur- oder Änderungsvorschlägen aber naja.
Das Bild kann ich dir erst am Dienstag geben Jia, denn ich hab hier keinen Scanner. Da schick ich dann (wenn noch Vorchschläge kommen den geänderten Tet rum)
Ich hoffe es kommen noch Vorschläge, denn ich hbae das Gefühl, meine Essays werden immer schlechter ;)... zu meiner Entschuldigung sei aber gesagt, dass es schwierig war, zu dem Thema Party was gescheites zu finden.
Und das alles könnte noch humoristischer sein.
Naja hauts raus!

Verfasst: So 16. Nov 2008, 16:12
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